Bei den beiden schweren Erdbeben vor der Westküste Sumatras in Indonesien sind tausende Menschen unter ihren zusammengebrochenen Häusern verschüttet worden. Es wird mit mehr als tausend Toten gerechnet. Parallel dazu hinterließen die Taifune "Ketsana" und "Parma" schwere Verwüstungen auf den Philippinen und in Vietnam. Zigtausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen.
Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind bereits vor Ort und leisten Nothilfe:
Die Katastrophe ist noch nicht vorbei
Helfer von Aktion Deutschland Hilft berichten, dass in ländlichen Regionen von Padang die Menschen weiterhin in Trümmern leben. “Wir bewundern die unglaubliche Solidar...
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592.000 Menschen vom Hochwasser in Westafrika betroffen
Tagelange schwere Regenfälle haben hunderttausende Menschen in Burkina Faso, Niger und angrenzenden westafrikanischen Ländern obdachlos gemacht.
Mindestens 70 Menschen kamen bisher ums Leben. Von dem Hochwasser betroffen sind laut UN-Angaben bis zu 592.000 Menschen. Sie brauchen dringend Hilfsgüter wie Zelte, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Medikamente und Moskitonetze. Durch die Überschwemmungen brach die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser vielerorts zusammen.
Unsere Bündnispartner haben bereits mit ersten Hilfsmaßnahmen begonnen:
HELP – Hilfe zur Selbsthilfe ist in Burkina Faso und im Niger aktiv, wo vor allem die Trinkwasserversorgung der Menschen im Vordergrund...
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280.000 Menschen müssen weiterhin auf engstem Raum in den Flüchtlingslagern im Norden Sri Lankas leben. Versorgt werden sie von internationalen Hilfsorganisationen, darunter auch die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft.
Dr. Jürgen Clemens von den Maltesern war vor kurzem in Sri Lanka und berichtet: „Unsere Teams leisten in den überfüllten Lagern die dringend nötige Hilfe und lindern so die Not der Vertriebenen zumindest ein wenig. Sie erreichen die Vertriebenen unmittelbar und können auch immer wieder direkten Trost und Beistand spenden.“
Die Malteser stellen mit Mitteln des Auswärtigen Amtes Wassertankfahrzeuge zur Verfügung, um die weiterhin knappe Trinkwasserversorgung zu verbessern. Zudem werden sie mit der Partnerorganisation Sar...
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Wir sprachen anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2009 mit Axel Rottländer, dem stellvertretenden Nothilfekoordinator von CARE Deutschland-Luxemburg, über Struktur, Hilfsmaßnahmen und Chancen in Flüchtlingslagern.
Hygiene scheint oft die größte Herausforderung dort, wo Tausende von Flüchtlingen auf engem Raum leben. Wie sind diese Zustände in Flüchtlingslagern?
Junge vor dem FlüchtlingslagerAxel Rottländer: Das hängt davon ab, in welcher Region sich ein Flüchtlingslager befindet, etwa ob es sich dort um ein eher feuchtes oder trockenes Klima handelt. Es ist auch ein Unterschied, ob ein Lager erst im Aufbau ist oder schon länger besteht.
Bei Lagern im Aufbau müssen zunächst mal Latrinen errichtet...
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Wer überleben will, verlässt seine Heimat. Aufgrund von Naturkatastrophen und Kriegen sind zurzeit 42 Millionen Menschen auf der Flucht und kämpfen um ihr Überleben. Hunderttausende sind beispielsweise in Pakistan, Kongo und Sri Lanka in großen Flüchtlingslagern auf internationale Hilfe angewiesen. Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft engagieren sich hier und weltweit für die Vertriebenen.
„Real people, real needs“
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni ruft das Bündnis der Hilfsorganisationen zu Spenden für die Betroffenen u. a. in Sri Lanka und Pakistan auf. Der Weltflüchtlingstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Real people, real needs“ und macht auf den Alltag und die Bedürfnisse der Flüchtlinge aufmerksam. „In de...
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Die Lage für die Menschen in den Lagern im Norden Sri Lankas ist weiterhin verheerend: Es fehlt an ausreichendem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Vor allem den tausenden Verletzten unter den insgesamt rund 280.000 Flüchtlingen, die in den zahlreichen Camps eingeschlossen sind, mangelt es akut an medizinischer Betreuung. Tausende Zivilisten waren in den letzten Wochen des Konflikts zwischen Regierungsarmee und LTTE-Rebellen zwischen die Fronten geraten und trugen Verletzungen davon.
Zwar bemüht sich die srilankische Regierung nach eigenen Angaben um eine Verstärkung der Humanitären Hilfe – die Arbeit der Hilfsorganisationen ist dennoch weiterhin Beschränkungen unterworfen. So darf beispielsweise in einigen Flüchtlin...
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14 internationale Hilfsorganisationen haben sich mit einem dringenden Appell an die srilankische Regierung gewandt und die sofortige Aufhebung aller Beschränkungen für ihre Humanitäre Hilfe in den Flüchtlingslagern im Norden der Insel gefordert. Mehrere Tausend Menschen in den Lagern der Regierung sind in Lebensgefahr, weil die Nothilfe für die Binnenflüchtlinge wegen des ungesicherten Zugangs für Helfer und Fahrzeuge nur eingeschränkt möglich ist. Infolge der Beschränkungen können Hilfsorganisationen nicht in ausreichendem Maße Essen und Wasser für Menschen liefern, die unbedingt auf diese Hilfe angewiesen sind. Vier der Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Malteser International und World Vision, die für die ...
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Nach offizieller Beendigung des 26 Jahre dauernden Bürgerkrieges in Sri Lanka sind die Hilfsorganisationen weiter bemüht, die Versorgungslage in den Flüchtlingscamps zu verbessern. Erschwert wird dies dadurch, dass nicht alle Lager frei zugänglich sind und zu wenig finanzielle Mittel bereitstehen.
„Viele Menschen kommen verwundet in die Lager. Neben der Versorgung der Verletzten sind Nahrungsmittel und Trinkwasser am dringendsten, dafür brauchen wir auch mehr finanzielle Mittel“, so Manuela Roßbach, Geschäftsführerin des Bündnisses. Die Beendigung des Krieges hatte zudem eine neue Flüchtlingswelle zur Folge. Fast eine viertel Millionen Tamilen müssen nun in Flüchtlingscamps leben, darunter 80.000 Kinder. „Das ist ein Zustand, den man besten...
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Nach Angaben der Vereinten Nationen steht erst ein Drittel der benötigten öffentlichen Mittel bereit, um den Bürgerkriegsflüchtlingen im Norden Sri Lankas zu helfen. Knapp 50 Millionen der geforderten 155 Millionen US-Dollar haben die Regierungen weltweit bislang zur Verfügung gestellt. Umso dringender sind Spenden, damit die Hilfsorganisationen umfangreicher helfen können.
„Unsere Mitgliedsorganisationen könnten mehr Hilfe leisten, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten hätten“, stellt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, fest. „Das Fortsetzen der Kämpfe treibt immer mehr Menschen in die ohnehin überfüllten Flüchtlingslager.“
Im Gebiet Vavuniya beispielsweise muss eine Küche zur Versorgung von...
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Die Zustände in der Konfliktregion im Nordosten Sri Lankas sowie in den weiter südlich gelegenen Flüchtlingslagern haben sich weiter verschärft: Nach Angaben von örtlichen Mitarbeitern der Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft müssen sich in den überfüllten Lagern bei Vavuniya 18 Vertriebene eine Unterkunft teilen, die eigentlich für nur fünf Personen ausgerichtet ist. Insgesamt sprechen die Helfer mittlerweile davon, dass rund 175.000 Menschen vor den Kämpfen geflüchtet sind. Mehrere hundert Familien haben die gefährliche Flucht über das Meer angetreten.
Kinder unter fünf Jahren, schwangere Frauen oder behinderte Menschen benötigen in den Lagern spezielle Fürsorge: Da gerade kleine Kinder und Schwangere bei dauerhafter Unterernährung...
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Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für Zehntausende von Vertriebenen in den Camps im Norden Sri Lankas. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 150.000 Vertriebene in Camps und 50.000 Menschen im Kampfgebiet eingekesselt.
„Die tamilischen Opfer des Bürgerkrieges haben keine Möglichkeit, sich außerhalb der Camps zu bewegen, in denen sich die Zustände mit Ankunft von immer mehr Menschen, zusammengepfercht auf LKWs, täglich verschlechtern. Die hygienischen Bedingungen entsprechen nicht den internationalen Standards, die Versorgung mit Trinkwasser ist nicht gewährleistet, außerdem herrscht großer Bedarf an Kleidung für Kinder bis zwölf Jahre“, schildert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktio...
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Zehntausende Menschen flüchten derzeit aus den umkämpften Gebieten im Nordosten Sri Lankas in die südlicher gelegenen Regionen Mannar und Vavuniya. Wenngleich die Umstände denkbar schwierig sind, leisten Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft humanitäre Hilfe.
- So hat der Arbeiter-Samariter-Bund in Vavunja 700 Notunterkünfte errichtet,
- World Vision verteilt Lebensmittel und Trinkwasser.
- CARE unterstützt das UNO-Flüchtlingshilfswerk bei der Errichtung von Zelten für fast 30.000 Vertriebene und baut Notunterkünfte sowie Latrinen für weitere 3000 Menschen, während
- Malteser International die Betroffenen über eine Partnerorganisation mit Nahrung versorgt.